31.12.2017

Kalender 2018 des Graphik-Collegiums




Wilfried Habrich: Dienststelle T,
Radierung, collagiert, 2017



Der Kalender entstand anlässlich des 550. Todestages von Johannes Gutenberg, dem Erfinder des modernen Buchdrucks, mit Arbeiten von Künstlern des Graphik-Collegiums rund um das Thema Bücher und im Zusammenwirken mit der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek in Berlin-Lichtenberg. Der Druck  wurde durch den Kiezfonds Frankfurter Allee Süd, Bürgerhaushalt Lichtenberg, unterstützt.



23.12.2017

Beste Wünsche


Wir wünschen allen frohe, besinnliche und erholsame Weihnachtstage, einen schönen Jahresausklang und einen guten Start ins neue Jahr!



Traumplaneten (Fotos v. Kinderkunstprojekt: Hägele)



Traumplaneten - ein Kinderkunstprojekt






Seit dem 14. Dezember  präsentiert das Graphik-Collegium  Berlin in der Gemeinschaftsunterkunft der Volkssolidarität in der Bornitzstr. 102 die Ergebnisse seines Kunstprojektes "Traumplaneten". In den vergangenen Monaten haben die Kinder der Unterkunft unter Leitung der beiden Künstler Karolin Hägele und Götz Lehmann Traumplaneten geschaffen - ihre ganz persönlichen und auch gemeinschaftliche. Es entstanden große und kleine, geheimnisvolle und lustige, farbenprächtige wie auch stille Himmelskörper, die nun gemeinsam im Foyer der Unterkunft als ein buntes, lebensfrohes Universum ins Reich kindlicher Phantasie entführen.
Begleitend sind Bilder zu sehen, die ebenfalls in diesem Projekt entstanden sind.







Das Projekt wurde gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Fotos: Karolin Hägele

22.12.2017

Kalender 2017 des Graphik-Collegiums - Kalenderblatt Dezember




Heidrun Sommer: Marokko II


Kaltnadelradierung, 2016

Neues Höchstergebnis bei der 23. Kunstversteigerung für die Kinder von Tschernobyl

Besonderer Dank gilt Volkhard Böhm für sein langjähriges Engagement!

https://www.aktionskreis-kinder-von-tschernobyl.de/versteigerung-2017/


Bei der am 1. Dezember vom Lichtenberger Bürgermeister eröffneten 23. Kunstversteigerung für die Kinder von Tschernobyl wurde ein neues Höchstergebnis erzielt.

Einige Besucher hatten sich gerade noch die Versteigerungsexponate zeigen lassen, dann begann pünktlich um 19 Uhr am vergangenen 1. Dezember die 23. Kunstversteigerung für die „Kinder von Tschernobyl“ in der Galerie Ratskeller im Rathaus Lichtenberg.

Der Bezirksbürgermeister Michael Grunst, gleichzeitig einer der Schirmherren, eröffnete die Veranstaltung. In seiner Rede ging er auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986, deren Folgen und auf die Arbeit des Aktionskreises Evangelischer Kirchengemeinden Kinder von Tschernobyl ein und dankte allen Mitveranstaltern an der diesjährigen Versteigerung, der Galerie im Ratskeller, dem Graphik-Collegium Berlin e.V., dem Druckgraphik Atelier Hartwig und dem Verein Berliner Künstler sowie den Spendern von Kunstwerken für die Versteigerung zur Förderung dieser Arbeit. Stellvertretend für alle überreichte der Bürgermeister gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin für Kunst und Kultur, Frau Dr. Catrin Gocksch, Blumensträuße an Silvia Eschrich, der Leiterin der Galerie im Ratskeller, und Volkhard Böhm, Mitglied des Aktionskreises und des Graphik-Collegiums. Letzterer verlas ein Grußwort des stellvertretenden Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte, der ebenfalls als Schirmherr fungiert hatte. Die feierliche Eröffnung wurde von einem musikalischen Beitrag umrahmt, organisiert von der Fachbereichsleiterin für Kunst und Kultur.

Dann begann die Versteigerung. Die Galerie war zwar etwas weniger besucht als in den vergangenen Jahren, aber besucht von vielen und eifrigen Bietern. Dazu kam eine ganze Reihe schriftlicher Gebote, zum Teil von weit her: München, Amsterdam. Und so wurden zwar eine Reihe der aufgerufenen Bilder und Graphiken schon zum Aufrufpreis versteigert, viele Gebote überstiegen aber auch die angegebenen Schätzpreise. Die höchsten Gebote erzielten Graphiken von Michael Hofmann, Horst Janssen und von Harald Metzkes. Was schon fast eine Tradition aus den Anfangsjahren der Versteigerung war, in diesem Jahr steigerten ein ehemaliger und der amtierende Lichtenberger Bürgermeister mit. Dabei ist es sicher kein Zufall, dass letzterer auch eine Graphik einer Lichtenberger Künstlerin ersteigerte.

Selbst beim erstmaligen Nachverkauf wechselten noch Kunstwerke den Besitzer. So ist es nicht verwunderlich, dass die 23. Kunstversteigerung für die Kinder von Tschernobyl mit einem neuen Höchstergebnis – knapp 7.000 Euro – abgeschlossen wurde.

Diese Versteigerung war gleichzeitig auch die letzte Versteigerung in dieser Form und für diesen Zweck. Danke noch einmal an alle Spender und Mitwirkende über viele Jahre!

Volkhard Böhm